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Jordanien – ein Reisebericht

31. Oktober 2011

JordanienDie Grenze zu Jordanien habe ich in Eilat passiert, um meine Reise durch das hashemitische Königreich in Akaba zu beginnen.

Nachdem ich durch die Korallenriffs im gleichnamigen Golf geschnorchelt bin und die Festung der Stadt aus dem 17. Jahrhundert besichtigt hatte, führte mich die einzige Straße, die Akaba mit dem Hinterland Jordaniens verbindet, durch die Berge Edoms.
Mein Ziel war die Nekropolis der Nabatäer aus dem vierten nachchristlichen Jahrhundert: Petra.

Noch von Deutschland aus hatte ich zwei Übernachtungen in einem der erschwinglichen, nahe gelegenen Hotels gebucht. Allerdings hatte ich die Größe dieser Felsenstadt, die ich ursprünglich zu Fuß durchwandern wollte, völlig unterschätzt. Ich mietete mir deshalb sehr bald ein Pferd.

JordanienAuch wenn Jordanien ein gut ausgebautes Schienennetz besitzt, ging es dann für mich als alleinreisende Frau in Taxis weiter und zwar zu den weltberühmten Mosaiken von Madaba sowie dem Wüstenschloss von Karak.

Den anschließenden Besuch des tiefsten Punkts der Erde wollte ich auch nicht mehr missen.

Es war das reinste Vergnügen, rücklings im Toten Meer in meinem Reiseführer zu stöbern und abends in einer der gemütlichen Kneipen leckere Falaffeln und frischen Orangensaft zu schlürfen. Von der Küche Jordaniens habe ich nur das nicht in Flaschen abgefüllte Trinkwasser gemieden.

Amman war meine letzte Station. Bevor ich jedoch meine Rückreise antrat, habe ich mir ein paar Tage für die quirlige Hauptstadt Jordaniens Zeit genommen, die berechtigterweise die ‚Weiße Stadt‘ genannt wird.
Sie ist reich nicht zuletzt an Museen, die die lange, wechselhafte Geschichte des Landes und seine archälogischen Schätze eindrucksvoll zeigen

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